… was mir jetzt, beim Kuchenbacken, im Zusammenhang mit dem Ehrenamt und dem bedingungslosen Grundeinkommen eingefallen ist!

Der Mensch, wenn er keine Arbeit hat, so wie sich Arbeit halt in unserem System definiert, bäckt Kuchen z.B., kann ja auch etwas anderes sein!

Mir kann niemand einreden, dass ein schwer arbeitender Mensch Kuchen bäckt! Mir kann auch niemand einreden, dass schwer arbeitende Menschen Florentiner machen. Auch nicht, dass schwer arbeitende Menschen den größten Teil ihrer Zeit (arbeitende Menschen meinen Freizeit) in der Natur verbringen oder in Wänden herumhängen! Und schlussendlich kann mir niemand einreden, dass schwer arbeitende Menschen ehrenamtlich unterwegs sind, um andere z.B. wandernd oder kletternd in die Bergwelt zu begleiten.
Falls es aber schwer arbeitende Menschen sind, die diesen Tätigkeiten, neben ihrer Arbeit, nachgehen, so mein ich, dass sich das nicht lange ausgehen wird – also für den Normalsterblichen. Und falls es sich doch ausgeht, dann ist dieser Mensch einer von wenigen, ein mit quasi viel Qi ausgestatteter Mensch.
Es ist also notwendig, zumindest für die meisten Menschen, etwas von ihrer Arbeit los zu werden, damit anderes passieren kann, wie z.B. Kuchen backen oder Touren führen – oder?

Damit könnte auch festgestellt werden, dass Arbeit manch andere Betätigung hemmt!
Klar nützt der Kuchen, den ich backe, nicht der Allgemeinheit! Besonders dann nicht, wenn ich ihn selber aufesse und die anderen nichts davon haben! Genauso, wie die Tätigkeit des Kletterns der Allgemeinheit nicht nützt, wenn es nur für sich betrieben wird, leistungsmäßig, um sich zu beweisen oder den Medien Futter zu bieten, was sich wiederum in finanzieller Zuneigung niederschlägt.
Es nutzt, wenn ehrenamtlich und für andere gerne das getan wird was man selber gerne tut! Allerdings wird das auch wiederum nicht lange getan werden können, wenn nicht in irgendeiner Art Anerkennung für dieses Ehrenamt in die ausübende Richtung fließt, oder?
Ich mein nur einmal so in Richtung Alpenvereine!