... weil rasieren grad ein aktuelles Thema war - wie ist das bei Frauen? Rasieren die sich auch automatisiert, weil glatte Brauserln ja voll in Mode sind. Ich hab auch gehört, dass unbehaarte Schwänze "ein Muss" sind!

Werden so wichtige Dinge, neben angestrengt zu arbeiten, auch erledigt?

Und wie ist das bei Menschen, die ihr Leben der Arbeit verschrieben haben und die Tätigkeiten, für die sie selber keine Zeit mehr aufbringen können, auslagern, an Bedienstete?

Menschen, welche mehr als 40 Stunden pro Woche arbeiten, 50, 60 oder gar 70?! Die können sich gar nicht mehr um alles was das Leben braucht selber kümmern. Die leben ihre Arbeit und können max. das Notwendigste erledigen. Kurze Kontakte zu ihren Kindern, die eine Nanny haben oder bräuchten, kurze Kontakte zu ihren Partnern, die wahrscheinlich eine andere Person haben, mit welcher sie sich innerlicher austauschen, als das dem Arbeitstier lieb ist oder vielleicht Zweckbeziehungen, welche der Sicherheit im Leben genügen, darüber hinaus aber nichts bieten können. Ich meine Gefühle, gemeinsame Erlebnisse, Streits und Versöhnungen, gemeinsames Kochen oder sogar Sex!

Diese Menschen ordnen ihr Leben der Arbeit unter, oder? Und unsere Gesellschaft, zumindest die schwerer bis schwer arbeitende, sieht das gerne - da wird dann gemeint, das sei eine fleissige Person, eine tüchtige und gscheide, die "steht ihren Mann" (oder halt ihre Frau).

Öhhhh ....

Manager oder Managerinnen!? Familienleben? Getimt? Alles gut durchorganisiert? Effizient? Dynamisch? Aber wofür?

Kann mir bitte jemand erklären wozu das gut sein soll? Was haben die davon? Geld? Ansehen? Interessantes Umfeld? Interessante Menschen?

Nach dem ich mir gestern wieder mal "we feed the world" angeschaut habe und dort auch ein Interview mit Peter Brabeck, ehemaliger Nestle-Chef, vorkommt, stell ich jetzt nochmal die Frage: wozu bitte?

Der macht doch in dem Interview den Eindruck, als wäre er ein Zombie, oder? Redet Unsinn, redet seltsam, schaut komisch aus, agiert sicherlich auch komisch, dafür konzernorientiert! Wozu bitte? Brauch der das wirklich? Braucht man das nach einem Wirtschaftsstudium? Oder ging da was gehörig in die Hose und hat Karriere solch eine Auswirkung auf einen Menschen? Ein Blick in seine Augen verrät, dass der nicht mehr Herr seiner Sinne ist. Den hat die Arbeit vollkommen konsumiert. Im Gegenzug, dass er sich konsumieren ließ, hat er viele Millionen Franken bekommen, die jetzt auf seinem Konto herumliegen.

Da stellt sich natürlich auch nicht mehr die Frage, ob der familienorientiert denken kann nehm ich an, bei einem Zombie ist das nicht wichtig :)

Ich möcht mich hier aber gleich wieder für meine Entgleisung entschuldigen - wenn er grad nicht Zombie ist, dann ist der Peter wahrscheinlich ein ganz gscheiter und lieber Mensch!

Wobei, es ging ja um rasieren - rasieren sich solche Menschen noch selber? Oder wird da nur mehr rasieren gelassen?

So, aber jetzt - Yoga