... diese Aussagen, bezüglich Religion, find ich recht sinnvoll - Phillip Möller, Pressereferent der Giordano Bruno Stiftung auf youtube

Es macht keinen Sinn, für mich, der Menschheit einen fiktiven "Gott", bei Ängsten oder Hoffnungslosigkeit, zur Seite zu stellen - wenn der dann nicht in der Lage ist zu helfen, sondern, wie vorher schon und nachher wahrscheinlich auch wieder, wir uns selber helfen müssen.

Er hilft uns nicht bei Problemen, er bewahrt niemanden vor Schmerz, Tot oder Hungersnöten. Möglicherweise ist der Kirche sehr bewusst, dass viele Menschen recht alleine sind, oder eben gerne an das unmögliche glauben - und benutzen diesen Glauben dazu einen Fuß in die Tür zum menschlichen Geist zu stellen.

Was ist es was die meisten Menschen bei der Religon hält? Angst und Hoffnung? Wenn sie ein Miteinander suchen, dann könnten sie ebensogut einem anderen Verein beitreten - aber welcher Verein ist schon so gut etabliert wie die Kirche, welcher so unterstützt mit finanziellen Mitteln, welcher Verein hat so lange Tradition wie die Kirche. Die Menschen hatten früher, als es noch weniger Licht gab als heute, noch viel mehr Ängste! Und es war früher noch leichter, da ja die Wissenschaft in christlicher Hand war (Lesen, Schreiben, Wissen, Studium), gscheiter zu sein, als "der nicht christliche Rest" der Welt. Es war auch einfacher im "Rudel", in einem recht organisiertem Rudel, erfolgreicher zu sein in wissenschaftlicher, finanzieller und produktiver Hinsicht - ich glaub das hat "die Kirche" als eine der ersten Organisationen wirklich erkannt und sehr erfolgreich durchgesetzt! Und Erfolg bringt oft Ansehen, Reichtum und Macht. Die Kirche gründete ihren Erfolg auf Macht ...

Ich glaube auch. dass im 21. Jahrhundert, eine Krücke wie die Kirche - eine Krücke, weil sie nur vermeintlich hilft, weil sie mehr Fragen aufwirft als beantwortet, weil sie der Fantasie dient, aber nicht dem Leben (ausser man will in der Fantasie leben), endlich mal im richtigen Licht gesehen werden sollte.

Wenn es mir schlecht geh, dann sollt ich mir überlegen wieso. Dann werde ich mit dem Menschen meines Vertrauens reden - dann kann natürlich auch ein/e Kirchenangestellte/r sein!

Wenn ich hoffnungslos bin, dann sollt ich mir überlegen wieso. Ich werd wieder mit jemandem reden wollen über meine Hoffnungslosigkeit, angenommen da ist jemand, mit dem ich reden kann!

Sich einen Verein zu halten, der die Hoffnung der Menschheit trägt, diese Hoffnung der Menschen maßgeblich beeinflusst, in dem dieser der Menschheit einen "Gott" (oder auch andere Götter) zur Seite stellt und darauf beharrt, dass er vor 2000 Jahren die richtigen und wahren Worte sprach und diese von seinen Mitarbeitern niedergeschrieben wurden, welche heute noch hin und her interpretiert werden, finde ich doch recht überholt!